Wenn ich krank bin…

… mag ich nicht mal richig essen, und hoff nur, dass meine Freunde mich nicht vergessen.

Dies ist ein Auszug aus einem Kinderlied von Rolf Zukowski, welches ich oft als Kind gehört habe wenn ich krank war.

Ich mag es nicht krank zu sein… Da scheint es einigen doch anders zu gehen, die meinen sie genießen es, dann einmal im Bett bleiben zu können etc. Mir ist jedoch schon am ersten Tag langweilig und ich kann nur an die Dinge denken, die liegen bleiben, während ich auch im Bett liegen bleibe.

Dazu kommen noch die jeweiligen Beschwerden die man hat um das Ganze abzurunden.

Da kann ich wirklich nichts positives entdecken. So wie ich an diesem wahrscheinlich letzten wirklich sommerlichen langen Wochenende nur im Bett gelegen habe, kann ich nur versuchen, mich nicht allzusehr darüber zu ärgern.

Mir nicht die ganze Zeit vorzustellen, was man hätte alles machen können in der Zeit und was auf mich zukommt sobald ich wieder gesund bin. (noch mehr Wäsche zB 😀 )

Also was soll nun so schön daran sein, krank zu Hause im Bett zu liegen?

Ich kann noch froh sein, dass ich wenigstens bekocht und betüddelt wurde, so dass ich mich (hoffentlich) auskurieren konnte. Aber die Kopf- und Gliederschmerzen, die laufende Nase, den nervigen Husten und die Wärmeschübe, all das hätte ich gerne getauscht gegen blendendes Wetter, Ausflüge in den Tierpark, einen Kaffee in der Stadt trinken, ein Eis essen, Cachen gehen, nebenbei die Wäsche noch machen …